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Sonntag, 5. Mai 2013

Tschernobylzeitzeugen



Seit vielen Jahren kooperiert die Christian-Timm-Schule in vielfältiger Art und Weise mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Schleswig-Holstein. Ob Dichterlesungen, Ausstellungen oder Besuche von Zeitzeugen immer profitieren unsere Schülerinnen und Schüler von dieser Zusammenarbeit.

Am 26. April 2013 jährt sich der GAU im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 27. Mal. Zusammen mit Partnerorganisationen in Schleswig-Holstein hatte die Heinrich-Böll-Stiftung dieses zum Anlass genommen, zwei Männer einzuladen, die als sog. Liquidatoren an den Rettungs- und Sicherungsarbeiten des havarierten Atommeilers beteiligt waren.
Vom 22.4. bis 30.4. berichteten die beiden Zeitzeugen Josef Belapko aus Belarus und Boris Morgun aus der Ukraine von ihren Erfahrungen beim Einsatz nach dem Tschernobyl-GAU und schilderten, welche dramatischen Auswirkungen die Katastrophe von Tschernobyl noch heute in ihren Ländern hat.
Am 24. und 26. April trafen sich bei uns insgesamt fünf Klassen mit den Zeitzeugen und informierten sich in intensiven Gesprächen über das Erlebte.

Paris - mon rêve



Ein Traum erfüllte sich tatsächlich für die Klasse 9a und Interessierte aus den übrigen 9. Klassen, als wir am 15.04.2013 morgens am Eiffelturm aus dem Bus stiegen. Drei Tage lang ging es kreuz und quer durch Paris, sogar das Wetter steigerte sich auf beachtliche Temperaturen von über 25 Grad. Was das Schönste in dieser Stadt war? Einhellige Antwort: der stimmungsvolle Abend auf dem Montmartre - der Blick über das ins Abendlicht eintauchende Paris, Sacré-Cœur und der Place du Tertre, der Platz der Maler.
 
Neben den besonderen Wünschen - dem Einkauf im Hard Rock Café - kamen auch all die anderen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz: Arc de Triomphe, Champs-Elysées, Louvre, Notre-Dame, Hôtel de Ville und Centre Pompidou. Abgerundet wurde der Aufenthalt durch eine Fahrt mit den Vedettes du Pont Neuf auf der Seine.
Schade, wir wären wohl alle gerne noch länger geblieben.





Donnerstag, 24. Januar 2013

50 Jahre deutsch-französische Freundschaft



Am 22.03.2013 startete unser Projekttag zum Thema „deutsch-französischer Freundschaftsvertrag“ in der Aula. Nach einigen Erklärungen zur historischen Bedeutung des Elysée-Vertrags und der Begrüßung durch Herrn Jahn sahen wir verschiedene informative und amüsante Sequenzen einer Arte-Sendung, die zeigten, wie unterschiedlich Franzosen und Deutsche denken und sich verhalten.

Eine Klasse sorgte für das kulinarische Wohl der Mitschülerinnen und Mitschüler und bot in der 2. großen Pause selbstgebackene Quiche an. Zwischendurch nahmen interessierte Schülerinnen und Schüler an einem Quiz zu unserem Thema teil. 

Der Vormittag klang aus mit einem Auftritt des Schulorchesters unter der Leitung von Herrn Radzanowsky: es wurden französische Lieder und die Europahymne gespielt.

Dank fleißiger und kreativer Vorbereitung unserer journée franco-allemande durch einige Französischkurse hatte unser Schulgebäude während des Tages ein blau-weiß-rotes und schwarz-rot goldenes Aussehen bekommen.


Mittwoch, 7. September 2011

Auszeichnung für europäische Aktivitäten



Am 19. August fand die Preisverleihung für die erste Ausschreibung des Willi Piecyk Preises statt.
Unsere Schule erhielt den 2. Preis. Die Jury würdigte die Besonderheit der Partnerauswahl, mit der anknüpfend an die geschichtliche Verantwortung eine Linie zur Versöhnung und gegenseitigen Verständnisses gezogen wird.
Mit dem Preis erinnern die SPD und ihr Europaforum an die langjährige Arbeit von Willi Piecyk im Europäischen Parlament (1992 bis 2008) und zeichnen besonders Engagement für Europa aus. In diesem jahr richtete sich die Ausschreibung an Jugendliche, Jugendvereine und Jugendorganisationen, die im schulischen oder außerschulischen Umfeld dazu beigetragen haben, die Idee des gemeinsamen europäischen Zusammenwirkens mit Leben zu erfüllen.
Bereits seit mehreren Jahren finden Schülerbegegnungen vor einem besonderen Hintergrund statt.
Ausgehend von der historischen Situation Rendsburg während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt sich die Schule in Projekten mit der Aufarbeitung dieser Geschichte und der damit verbundenen Versöhnungsarbeit. Die Besonderheit der eigenen Schule spielt dabei eine wesentliche Rolle. In den Kellerräumen der Schule befand sich eine Entlausungseinrichtung für Zwangsarbeiter und in unmittelbarer Nähe das Zuchthaus, in dem zahlreiche Widerstandskämpfer aus europäischen Staaten inhaftiert waren. Ehemalige Schülerinnen erinnern sich noch heute an das Winken zwischen den Häftlingen und ihnen.
Die Auswahl der Schulpartnerschaften in Kiew/Ukraine, Grabowiec/ Polen und Baerum in Norwegen berücksichtigte und thematisierte immer wieder diese Vergangenheit und die Verpflichtung zur Versöhnung.
Der Spaß und das Kennenlernen der Menschen und Kulturen durften bei allen Projekten natürlich nicht fehlen und fand einen angemessenen Platz in den Begegnungsprogrammen.