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Samstag, 23. Februar 2013

Genehmigung erhalten: CTR wird Gemeinschaftsschule

Im letzten Jahr beschloss die Ratsversammlung den Antrag, unsere Schule zur Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Unser bisheriges Konzept orientierte sich bereits an den Leitlinien dieser Schulart. Mit kleinen Veränderungen wurde es im  Bildungsministerium eingereicht und von diesem als vorbildlich bezeichnet.
Die offizielle Anerkennung als Gemeinschaftsschule kam Ende Ende Januar 2013, damit ist u. a. eine noch bessere Zuteilung von Lehrerstunden für ihre Kinder verbunden.
Der Start als Gemeinschaftsschule erfolgt zum Schuljahr 2013/14.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Informationsabend


Am 5.2.2013 findet für Eltern und Viertklässler um 18.30 Uhr in der Aula ein Informationsabend über unsere Schule und unser Bildungsangebot statt.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!
Während die Eltern in der Aula Informationen über Arbeitsweisen und Ziele der Schule erhalten und die Vielfalt unseres Schullebens kennenlernen, können die Kinder in Gruppen die Schule erkunden und sind zu verschiedenen Aktivitäten aus künstlerischen und naturwissenschaftlichen Bereichen eingeladen. Selbstverständlich haben die Eltern auch die Gelegenheit zum Rundgang durch die Schule und die angeschlossene Offene Ganztagsschule.
Das Kollegium sowie die Eltern- und Schülervertretung stehen für Gespräche bereit.


Sonntag, 17. Juni 2012

"Komm auf tour"


Ihre Stärken auf spielerische Weise entdecken konnte die Klasse 8a am Montag, 11.06.2012, auf dem Erlebnisparcours von "komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft". Das Projekt, das im Rahmen der Jugendkonferenz der Regionaldirektion Nord
der Bundesagentur für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt wurde, ermöglichte den Jugendlichen auf sechs Spielstationen Aufgaben zu lösen - einzeln oder in kleinen Gruppen. Voller Begeisterung und mit viel Spaß an den überraschenden Aufgaben sammelten die Schülerinnen und Schüler ihre Stärke-Punkte, die von den Stationsmoderatoren vergeben wurden.
Am Ende konnten alle überprüfen, ob ihre spielerisch entdeckten Stärken mit ihrer Selbsteinschätzung übereinstimmten.  Da die Stärken mit Berufsfeldern verbunden sind, erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch etwas über ihre beruflichen Möglichkeiten.

Samstag, 7. April 2012

Schulsozialarbeiterin eingestellt


Seit Mitte Februar 2012 gibt es ein zusätzliches professionelles Angebot in Form von Schulsozialarbeit an unserer Schule. Die Schulsozialarbeiterin Frau Lau wird gemeinsam mit den Lehrkräften in der Schule die individuelle und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen begleiten und fördern. Sie bietet sozialpädagogische Hilfestellungen an und wird bei Bedarf eine Brücke zwischen Schule und Jugendhilfe schlagen.

Schulfrühstück


Jeden Dienstag in der ersten großen Pause können alle Schülerinnen und Schüler am reichhaltigen und vielfältigen Frühstücksbufett ihren Hunger stillen. Die angebotenen Speisen z. B. Wraps, Sandwichs und Waffeln können für wenig Geld erworben werden. Dass dies möglich ist, verdankt die Schule den ehrenamtlich tätigen Müttern einiger Schülerinnen und Schüler.
Wir möchten alle Mütter – egal welcher Nationalität - einladen, diese schöne Tradition mitzugestalten. Gerne würden die Mütter das bunte kulturelle Leben der Schule auch in den angebotenen Speisen zeigen, deshalb freuen wir uns auf eine Mischung verschiedener Geschmäcker, die es quer durch die Welt gibt.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Schröder im Sekretariat.

Freitag, 6. April 2012

Autorenlesung mit Dirk Lornsen





Drei Tage lang prägte Dirk Lornsen, Autor des Jugendromans "Tirkan", das Denken der Fünft- und Sechstklässler unserer Schule, denn für jede der Klassen wurde eine "Autorenlesung" durchgeführt. Wer nun angenommen hatte, dass "Lesung" etwas mit "Lesen" oder "Vorlesen" zu tun hat, der musste schnell erkennen, dass bei Dirk Lornsen alles ganz anders ist.
Vor der Offenen Ganztagsschule parkte am 14.3.2012 plötzlich ein Auto, aus dem Holzkisten getragen wurden, viele Kisten, schwere Kisten. Einige Schüler der 8a waren zum Tragen gekommen und freuten sich, einen "alten Bekannten" wiederzusehen, andere näherten sich vorsichtig und blickten nach dem Mann, der da am Kofferraum hantierte. War er das? War das der angekündigte Autor von "Tirkan" - dem Buch, das sie alle schon lesen und mit dem sie arbeiten mussten? Ja, er war es!
Voller Spannung ging es los und mucksmäuschenstill (jedenfalls meistens) tauchten die Schülerinnen und Schüler mit Dirk Lornsen in die Vergangenheit ein. Da stellte man sich den mutigen Steinzeitjäger vor dem riesigen Mammut vor, in der Hand einen langen hölzernen Schaft mit einer Speerspitze - rasiermesserscharf. Wie scharf ein "Stein" sein kann, wurde eindrucksvoll gezeigt, als ein paar freiwillig "geopferte" Haarlocken fielen. Das Werfen eines harmlos aussehenden, leichten und dazu auch noch stumpfen (!) Speers mithilfe der Speerschleuder zeigte beim Durchschlagen eines Kartons, wie gefährlich diese Waffen eigentlich waren. Eine Scheibenkeule, wie sie in "Tirkan" benutzt wird, verletzte oder tötete immer, denn sie ist rundherum scharf. Und während Dirk Lornsen eindrucksvoll erzählte, schlug er Feuer, verteilte Speere und Harpunen zum Anfassen und stellte Abschläge von Feuersteinen her. Wer von den Schülerinnen und Schülern seine Fragen auch noch zu beantworten wusste, wurde mit Feuerstein-Andenken und Autogrammkarten belohnt.

Monique Meyer, Franziska Buchwald und Celina Hellwig (Klasse 8a) interviewten den Autor.
Herr Lornsen, unsere 5. Klassen lesen als Lektüre jedes Jahr Ihren Jugendroman "Tirkan", so wie wir es selbst auch in dieser Klassenstufe getan haben, und unsere Schule lädt Sie persönlich immer wieder ein.
Sie sind nun zum dritten Mal für Lesungen an der Christian-Timm-Schule. Diesmal nahmen 10 Klassen unserer Schule daran teil. Worin besteht für Sie immer wieder der besondere Reiz, für Schülerinnen und Schüler Ihre Lesungen durchzuführen?
Lornsen: Es ist die Chance, den Schülerinnen und Schülern einen Hauch von dem zu geben, was Frieden bedeutet und Gewalt verursacht.
Wie sehen Ihre Planungen im Hinblick auf neue Veröffentlichungen aus? Deutlicher gesagt: Wird es weitere Bücher von Ihnen geben?
Lornsen: Ich schreibe gerade an einer Liebesgeschichte für Erwachsene und für Jugendliche an einem Altsteinzeitroman, der mit Mammuts zu tun hat.
Welche Tätigkeit/-en haben Sie ausgeübt, bevor Sie freier Schriftsteller wurden?
Lornsen: Ich habe an archäologischen Ausgrabungen teilgenommen und handwerkliche Renovierungen von alten Häusern durchgeführt.
Wie sind Sie dann zum Schreiben gekommen?
Lornsen: Bei einer Ausgrabung einer Jägerzeltsiedlung, die ich bewachen musste, war es abends langweilig. Ich hatte Bauwagen und Geschirr gewaschen, und als es nichts mehr zu tun gab, habe ich dann überlegt, wie die Menschen an diesem Platz vor 12.000 Jahren gelebt haben könnten.
Was hat Sie dazu veranlasst, Bücher speziell für Jugendliche zu schreiben?
Lornsen: Mit Kindern und Jugendlichen komme ich am besten zurecht, mit Erwachsenen ist es meist komplizierter.
Woher haben Sie die Ideen bzw. woher beziehen Sie Ihre Inspiration?
Lornsen: Meine Ideen beziehe ich aus der Natur, meiner Fantasie und natürlich meinem Fachwissen, niemals aus Büchern anderer Schriftsteller. Aber fragt mich mal, was ich mache, wenn mir keine Ideen mehr kommen.
Also, was machen Sie, wenn Sie keine Ideen zum Schreiben haben?
Lornsen: Ich koche, putze, wasche Wäsche, mähe den Rasen, auf jeden Fall übe ich praktische Tätigkeiten aus.
Wie lange haben Sie dafür gebraucht, um einen Roman wie "Tirkan" zu schreiben?
Lornsen: Bei "Tirkan" habe ich ca. fünf Jahre gebraucht, da ich das Schreiben durch viele Reisen unterbrechen musste, um Geld zu verdienen.
Es wird heutzutage oft gesagt, dass Jugendliche zu wenig lesen. Wie, denken Sie, könnte man Jugendliche wieder mehr dafür begeistern?
Lornsen: Indem Erwachsene den Kindern mehr spannende, lustige und traurige Geschichten vorlesen oder indem Kinder und Jugendliche sich gegenseitig vorlesen.
Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview, Herr Lornsen.

Sonntag, 4. März 2012

Schneiderwerkstatt eröffnet

Als erster Werkstatt im Rahmen der OGS öffnete die Töpferei, in der die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Betreuung arbeiten. Es werden beispielsweise Vasen und Schüsseln gedreht, gebrannt und glasiert.
Dann folgte die Fahrradwerkstatt - siehe hierzu die früheren Berichte.
Jetzt ging die Schneiderei an den Start. Unter Anleitung einer Maßschneidermeisterin, Modedesignerin, Änderungsschneiderin, sowie einer Perlenstickerin wird jeden Mittwoch (13.00 bis 16.00 Uhr) oder Dienstag(16.30 bis 18.00 Uhr) geschneidert. Die Kinder erlernen dort, z. B. Kleidungsstücke, Kissen, Taschen oder Geschenke selbstständig herzustellen.
An der vierten Werkstatt (einem Friseursalon), das sei hier verraten, wird bereits gearbeitet.

Sonntag, 26. Februar 2012

Schweigeminute gegen Rechtsextremismus


Aus Anlass des Staatsaktes der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23.2.2012 hatten u. a. die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber und der Deutsche Gewerkschaftsbund zu einer Schweigeminute aufgerufen.
Es sollte ein Zeichen
  • der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden
  • der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt
  • für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands
gesetzt werden.
Zahlreiche Betriebe, der Schleswig-Holsteinische Landtag und auch die CTR folgten dem Aufruf. Nachdem in den oberen Klassen hierüber diskutiert worden war, ruhten dort um 12.00 Uhr die Unterrichtsaktivitäten und es wurde geschwiegen.

Ein gut besuchter Informationsabend


Auf dem gut besuchten Informationsabend am 23.Februar wurde interessierten Kindern und Eltern die Christian-Timm-Regionalschule vorgestellt.
Schulleitung, Lehrkräfte, Schulelternbeirat, Schülersprecher und Kooperationspartner gaben Auskünfte zum Konzept der CTR und zum Schulleben.
Die Kinder lernten auf unterschiedlichen Stationen ein breites Spektrum von Unterrichtsfächern an der CTR sowie Werkstätten der Offenen Ganztagsschule kennen.
Den Eltern konnte erstmals das vollständige Konzept der CTR für alle Jahrgangsstufen präsentiert werden:
  • die gemeinsame Orientierungsstufe mit doppelt besetzten Klassenlehrerstunden und Lernberatung;
  • die „Mittelstufe“ der Jahrgangsstufen sieben und acht, die unter Beibehaltung der Klassenverbände mit einem Kurssystem auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus in den Kernfächern organisiert wird. Eine Überprüfung für einen möglichen Wechsel der Anforderungsebene und damit auch des Kurses erfolgt zu jedem Schulhalbjahr, wodurch größtmögliche Durchlässigkeit gewährleistet bleibt;
  • die erstmalige Trennung der Klassen in der Klassenstufe neun in abschlussbezogene Lerngruppen.
Die Hauptschülerinnen und - schüler sollen mit hohen Anteilen an Berufsorientierung und Praxisanteilen auf ihren Abschluss vorbereitet werden; die Realschülerinnen und - schüler werden zusätzlich mit gemeinsamen schulartübergreifenden Unterrichtsangeboten der CTR und des benachbarten Berufsbildungszentrums auf einen möglichen Übergang an das Berufliche Gymnasium vorbereitet.