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Samstag, 23. Februar 2013

VDI-Projekt zur Energienutzung


Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) führte an zwei Vormittagen an unserer Schule das Projekt „Erneuerbare Energien erkunden“ durch. Zwei Ingenieure, die jahrelang im Bereich des Umweltschutzes tätig waren, leiteten die Schülerinnen und Schüler  an, die energetische Nutzung von Windkraft und Photovoltaik selbsttätig auszuprobieren.
Modelle verschiedener Windkraftanlagen und kleine Solarzellen trieben Motoren an. Die Schülerinnen und Schüler überprüften die Bedeutung der Windstärke anhand von Messreihen ebenso wie die Wirkungsgrade der verschiedenen Modelle. Die Auswirkung des Sonnenstandes oder die Verschmutzung einer Solarzelle auf ihr Leistungsvermögen wurden u.a. ermittelt.  
Die Veranstaltung bot eine exzellente Einführung in die Nutzung dieser Techniken und passte sehr gut in den MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - Bereich, der an unserer Schule gefördert wird.

Donnerstag, 1. November 2012

Forschungsbörse zum Zukunftsprojekt Erde



Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a konnten am 1.11.2012 von Frau Kovac erfahren, wie das Klima geschont und Ressourcen eingespart werden können. Ermöglicht wurde dies durch die Forschungsbörse, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung innerhalb des Wissenschaftsjahres 2012 - Zukunftsprojekt Erde.
Frau Kovac ist Diplom Wirtschaftsingenieurin und bei der Initiative Klimapakt Flensburg und an der dortigen Universität beschäftigt. Mit Grafiken verdeutlichte sie den Schülerinnen und Schülern, wie wichtig die Senkung des Ausstoßes von Kohlendioxid für das Klima auf der Erde ist. Anschließend trugen die Schülerinnen und Schüler die Zahlen ihrer Energienutzung, die sie vorher erhoben hatten, in eine Tabelle ein und berechneten ihren CO2 –Ausstoß. Gemeinsam wurde überlegt, wie im Alltag die Energienutzung reduziert werden könnte. Mit einer Wärmebildkamera wurden Bilder mit geschlossenem und geöffnetem Fenster aufgenommen und ausgewertet.
Zum Abschluss gab es noch einmal ein Diagramm. Es zeigte, dass sich mit 18 Jahren der individuelle CO2-Ausstoß erheblich erhöht. Die Steigerung der Mobilität durch das Autofahren jedoch nicht im gleichen Maße ansteigt.

Eine informative und anregende Veranstaltung ging nach 2 Schulstunden zu Ende. Die Frage, ob die Schülerinnen und Schüler ihre Energienutzung verändern, kann hier nicht beantwortet werden. Die Bedeutung dürfte ihnen klarer geworden sein und Anregungen dazu haben sie erhalten 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Formel 1 in der Christian-Timm-Schule



Erstmalig kam das  Mobile Kompetenzzentrum des „Nordmetallcups“ an eine Rendsburger Schule und führte in den Ablauf  der Wettbewerbe „Nordmetallcup“ und „Formel 1 in der Schule“ sowie die Konstruktionssoftware ein.
In der alten Turnhalle bauten die Schüler die über 20m lange Rennstrecke auf, an der auch Schülerinnen und Schülern anderer Klassen üben konnten. Fehlstarts und die Reaktion beim Starten wurden genauso registriert wie die Rennzeit. Die Modellautos erreichen Geschwindigkeiten zwischen 80 – 120 km/h.

Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Technik beteiligt sich eine Gruppe am Wettbewerb.  Das Team besteht aus dem Ressourcenmanager, Produktionsingenieur, Grafikdesigner, Teammanager und Konstrukteur.
Ziel ist es, am Computer ein Modell für einen Formel 1 Auto zu konstruieren. Dieser Entwurf wird anschließend in einem virtuellen Windkanal getestet. Nach dem computergestütztem Fräsen, dem Zusammenbau und der Oberflächenbehandlung können die Modelle erneut auf der Rennstrecke erprobt werden, bevor es zur Meisterschaft geht.
Auf der Meisterschaft müssen dann das Design, Sponsoringkonzept, die Entwicklungschritte und ein eigener Messestand präsentiert werden. Im Anschluss folgen die Rennen. Alle Teile fließen in die Bewertung ein, aus ihnen wird das Ergebnis ermittelt. Das Programm bietet neben dem Erwerb der technischen Kompetenzen somit zusätzlich weitere Erfahrungen an, die in der Arbeitswelt benötigt werden.

Samstag, 15. September 2012

Premiere des Films der Klasse 10a im Landeshaus




Am 6. September 2012 präsentierten die Landeszentrale für Politische Bildung und der Offene Kanal Kiel drei Filme, die im Rahmen des Projektes „Spurensuche in Schleswig-Holstein“ entstanden waren.
Die Veranstaltung wurde vom Landtagspräsidenten Herrn Schlie eröffnet, der das Engagement der Schülerinnen und Schüler lobte. Nach jedem Film stellten sich Mitglieder der Klassen den Fragen des Leiters des Offenen Kanals Kiel Herrn Willers.

„Rosenstraße 5 – Kurt Magnus und seine Eltern“ lautet der Filmtitel der 10a. Kurt Magnus war Schüler der Christian-Timm-Schule und konnte rechtzeitig emigrieren, so dass er die NS-Zeit überlebte. Sein Vater Julius Magnus war Vorsteher der jüdischen Gemeinde Rendsburg und betrieb gemeinsam mit seiner Frau Frieda ein Textilwarengeschäft in der Rosenstraße 5 in Rendsburg. Kurz vor der Deportation begingen beide Suizid. Heute erinnern die Gedenkwand im Jüdischen Museum und Stolpersteine vor dem Haus Rosenstraße 5 an die Familie.

Freitag, 6. April 2012

Autorenlesung mit Dirk Lornsen





Drei Tage lang prägte Dirk Lornsen, Autor des Jugendromans "Tirkan", das Denken der Fünft- und Sechstklässler unserer Schule, denn für jede der Klassen wurde eine "Autorenlesung" durchgeführt. Wer nun angenommen hatte, dass "Lesung" etwas mit "Lesen" oder "Vorlesen" zu tun hat, der musste schnell erkennen, dass bei Dirk Lornsen alles ganz anders ist.
Vor der Offenen Ganztagsschule parkte am 14.3.2012 plötzlich ein Auto, aus dem Holzkisten getragen wurden, viele Kisten, schwere Kisten. Einige Schüler der 8a waren zum Tragen gekommen und freuten sich, einen "alten Bekannten" wiederzusehen, andere näherten sich vorsichtig und blickten nach dem Mann, der da am Kofferraum hantierte. War er das? War das der angekündigte Autor von "Tirkan" - dem Buch, das sie alle schon lesen und mit dem sie arbeiten mussten? Ja, er war es!
Voller Spannung ging es los und mucksmäuschenstill (jedenfalls meistens) tauchten die Schülerinnen und Schüler mit Dirk Lornsen in die Vergangenheit ein. Da stellte man sich den mutigen Steinzeitjäger vor dem riesigen Mammut vor, in der Hand einen langen hölzernen Schaft mit einer Speerspitze - rasiermesserscharf. Wie scharf ein "Stein" sein kann, wurde eindrucksvoll gezeigt, als ein paar freiwillig "geopferte" Haarlocken fielen. Das Werfen eines harmlos aussehenden, leichten und dazu auch noch stumpfen (!) Speers mithilfe der Speerschleuder zeigte beim Durchschlagen eines Kartons, wie gefährlich diese Waffen eigentlich waren. Eine Scheibenkeule, wie sie in "Tirkan" benutzt wird, verletzte oder tötete immer, denn sie ist rundherum scharf. Und während Dirk Lornsen eindrucksvoll erzählte, schlug er Feuer, verteilte Speere und Harpunen zum Anfassen und stellte Abschläge von Feuersteinen her. Wer von den Schülerinnen und Schülern seine Fragen auch noch zu beantworten wusste, wurde mit Feuerstein-Andenken und Autogrammkarten belohnt.

Monique Meyer, Franziska Buchwald und Celina Hellwig (Klasse 8a) interviewten den Autor.
Herr Lornsen, unsere 5. Klassen lesen als Lektüre jedes Jahr Ihren Jugendroman "Tirkan", so wie wir es selbst auch in dieser Klassenstufe getan haben, und unsere Schule lädt Sie persönlich immer wieder ein.
Sie sind nun zum dritten Mal für Lesungen an der Christian-Timm-Schule. Diesmal nahmen 10 Klassen unserer Schule daran teil. Worin besteht für Sie immer wieder der besondere Reiz, für Schülerinnen und Schüler Ihre Lesungen durchzuführen?
Lornsen: Es ist die Chance, den Schülerinnen und Schülern einen Hauch von dem zu geben, was Frieden bedeutet und Gewalt verursacht.
Wie sehen Ihre Planungen im Hinblick auf neue Veröffentlichungen aus? Deutlicher gesagt: Wird es weitere Bücher von Ihnen geben?
Lornsen: Ich schreibe gerade an einer Liebesgeschichte für Erwachsene und für Jugendliche an einem Altsteinzeitroman, der mit Mammuts zu tun hat.
Welche Tätigkeit/-en haben Sie ausgeübt, bevor Sie freier Schriftsteller wurden?
Lornsen: Ich habe an archäologischen Ausgrabungen teilgenommen und handwerkliche Renovierungen von alten Häusern durchgeführt.
Wie sind Sie dann zum Schreiben gekommen?
Lornsen: Bei einer Ausgrabung einer Jägerzeltsiedlung, die ich bewachen musste, war es abends langweilig. Ich hatte Bauwagen und Geschirr gewaschen, und als es nichts mehr zu tun gab, habe ich dann überlegt, wie die Menschen an diesem Platz vor 12.000 Jahren gelebt haben könnten.
Was hat Sie dazu veranlasst, Bücher speziell für Jugendliche zu schreiben?
Lornsen: Mit Kindern und Jugendlichen komme ich am besten zurecht, mit Erwachsenen ist es meist komplizierter.
Woher haben Sie die Ideen bzw. woher beziehen Sie Ihre Inspiration?
Lornsen: Meine Ideen beziehe ich aus der Natur, meiner Fantasie und natürlich meinem Fachwissen, niemals aus Büchern anderer Schriftsteller. Aber fragt mich mal, was ich mache, wenn mir keine Ideen mehr kommen.
Also, was machen Sie, wenn Sie keine Ideen zum Schreiben haben?
Lornsen: Ich koche, putze, wasche Wäsche, mähe den Rasen, auf jeden Fall übe ich praktische Tätigkeiten aus.
Wie lange haben Sie dafür gebraucht, um einen Roman wie "Tirkan" zu schreiben?
Lornsen: Bei "Tirkan" habe ich ca. fünf Jahre gebraucht, da ich das Schreiben durch viele Reisen unterbrechen musste, um Geld zu verdienen.
Es wird heutzutage oft gesagt, dass Jugendliche zu wenig lesen. Wie, denken Sie, könnte man Jugendliche wieder mehr dafür begeistern?
Lornsen: Indem Erwachsene den Kindern mehr spannende, lustige und traurige Geschichten vorlesen oder indem Kinder und Jugendliche sich gegenseitig vorlesen.
Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview, Herr Lornsen.

Montag, 20. Februar 2012

Wochenendseminar der Klasse 8a



Ein ganz besonderes Wochenende verbrachten die Schülerinnen und Schüler Klasse 8a vom 17.02. bis 19.02.2012 im ADS-Schullandheim "Uwe-Jens-Lornsen" in Langholz bei Eckernförde.
Was so aussah wie eine kurze Klassenfahrt in eine wunderschöne Umgebung war in Wirklichkeit ein Einblick in ein Assessment Center. Nachdem in diesem Schuljahr bereits eine Potenzialanalyse und Berufsorientierungstage stattgefunden hatten, sollten die Schülerinnen und Schüler nun erfahren, was geschehen kann, wenn man zu einem Bewerberauswahlverfahren eingeladen wird.
Schnell stellten die Schülerinnen und Schüler fest, wie schwierig es ist, nach zehnminütiger Vorbereitung die eigene Person drei Minuten lang zu präsentieren. Ebenfalls nicht einfach ist es, in einer Gruppendiskussion zum Zuge zu kommen und auch noch sprachlich gewandt Argumente zu einem vorgegebenen Thema einzubringen. Um ein Rätsel zu lösen, traten einzelne Schülerinnen und Schüler gegen Teams an. Während die Einzelkandidaten von vornherein auf "verlorenem Posten" kämpften (auch eine wichtige Erkenntnis), mussten die Teams Gruppenstrategien entwickeln, um erfolgreich zu sein. Die Auswertungen von Situations- und Persönlichkeitstests zeigten schnell, welche unbeabsichtigten "Einblicke" anderen dadurch in die eigene Persönlichkeit gewährt werden.
Natürlich ist nicht nur gearbeitet worden. Fürs Miteinander sollte auch noch genügend Zeit bleiben. Das gut ausgestattete Schullandheim bot dafür so allerhand: Da gab es den Blick vom Bett aus auf die Ostsee, den Strand vor der Haustür, Spiele, Musikanlage ... Mit drei mitgebrachten Gitarren sorgten Schülerinnen und Schüler selbst für die richtige Stimmung, und wer Spaß daran hatte, konnte sich an der Herstellung von Crêpes oder beim Vorbereiten des Kalten Buffets beteiligen.
Trotz Wochenende und "geopferter" Freizeit fiel der Abschied am Sonntag schwer und es überwog die Meinung: Schade, dass es nicht die ganze Woche war!