Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 entwarfen Schülerinnen
und Schüler der Grundschulen Maastbrook und Neuwerk Märchenbilder zur Musik von
Robert Schumann. Diese Geschichten bildeten wiederum die Grundlage für
Kompositionen von Schülerinnen und Schülern unserer Schule. Eine Aufführung
dieses gelungenen Kooperationsprojektes fand im Landestheater statt.
Freitag, 13. Juni 2014
Samstag, 24. Mai 2014
Als Arzt in Tschernobyl
Auch in diesem Jahr gelang es durch die Kooperation mit der
Heinrich – Böll – Stiftung Schleswig-Holstein einen Zeitzeugen der
Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl für zwei Doppelstunden an unsere Schule
zu bekommen. Zu dem Gespräch waren auch zwei Schulklassen des Helene Lange
Gymnasiums erschienen.
Anatoliy Ruchytsya ist als einer von zahlreichen
Liquidatoren im Jahr 1986 daran beteiligt gewesen, die Situation unter
Kontrolle zu bringen. Als junger Arzt von damals 25 Jahren bekam er drei Wochen
nach dem GAU den Befehl von Seiten der Regierung, zu einem Einsatz in die
10Km-Sperrzone des havarierten Kernkraftwerks zu reisen. Dort war es sein
Auftrag, die Männer, die Lösch- und Aufräumarbeiten am explodierten Reaktor
leisteten und auch an der Schutzhülle aus Beton – dem Sarkophag – bauten,
medizinisch zu versorgen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten Herrn Ruchytsya nach
einem Einführungsvortrag befragen. Auch die aktuelle Situation in der Ukraine
spielte hier eine Rolle. Nach jeweils einer Doppelstunde endete ein gelungenes
Gemeinschaftsprojekt.
Freitag, 23. Mai 2014
Projektprüfungen 2013/14
Auch im Schuljahr 2013/14 führten die 9. Klassen wieder ihre
Projektarbeiten durch. Die Themen waren sehr breit gefächert. Einige Beispiele:
Installationstechnik, Hochzeitstorten, Kräuterkunde, erneuerbare Energien,
Recycling, Stadtführung Rendsburg, Frida Kahlo.
Mit viel Geschick und Ausdauer wurde recherchiert und
realisiert. Die Schülerinnen Nele Otto, Antonia Seele, Nicole Ventzke und Elise
Dämming fassten ihre Erlebnisse in Gedichtform zusammen.
Antonia: Im November 2013 war uns klar,
die Zeit für die
Projektarbeit war nun da.
Nele: Gruppen und Themen sollte man suchen,
wir waren ganz schön oft am fluchen.
Nicole: Doch fanden sich Antonia, Nele, Elise und
Nicole,
damit war unsere Gruppe auch schon voll.
Elise:
„Recycling“ als Thema fanden alle sehr gut,
viele Ideen machten uns Mut.
Antonia: Unser
praktischer Teil, eine Tischgruppe sollte es sein,
da fielen uns eine Menge Sachen zu
ein.
Nele: Antonia baute ein
Hocker aus alten Paletten,
sie konnte sich vor
Arbeit manchmal kaum retten.
Doch nun steht er hier,
gemütlich und schön,
der Hocker in
schwarz/weiß, ihr könnt selber es sehn.
Antonia: Nicole baute aus Fahrradfelgen einen Stuhl,
er ist geworden wirklich
sehr cool.
Viele Knoten musste sie
machen,
da war ihr manchmal
nicht zum Lachen.
Nicole: Von Elise der Tisch, der musste noch sein,
der passt ja so gut in
die Tischgruppe rein.
Ne Palette, wie bei
Antonia, brauchte sie dazu,
es war viel Arbeit, doch
sie behielt die Ruh.
Elise: Nele wusste genau, da fehlt noch was,
drum baute sie eine
Lampe, das machte ihr Spaß.
Eine Schallplatte im
Ofen, das gab es noch nie,
Doch seht nur her, jetzt
leuchtet sie.
Nele: Wir haben gelernt, die Umwelt zu achten,
und wenn wir das Ganze
richtig betrachten
Nicole: Ist Recycling etwas richtig gutes
und nun sagen wir hier
frohen Mutes
Elise: An Herrn Petersen einen großen Dank
Alle: „Bauen Sie uns jetzt noch einen
Schrank?“
Sonntag, 6. April 2014
CTR live
CTR live
Vor ca. 500 Zuschauern zeigten Schülerinnen und Schüler nach
zweijähriger Vorbereitung einmal mehr , was so alles „in ihnen steckt“, und
dies auf großer Bühne. „CTR-LIVE“ hieß es am 02.04.2014 in der großen
Sporthalle der Schule mit Musik, Theater, Artistik/Jonglage, Breakdance, Sport
und viel guter Laune.
Samstag, 8. März 2014
Neue Erfolge im Basketball
Im Bundeswettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" spielten bei den Bezirksmeisterschaften im Basketball die beiden Mannschaften unserer Schule erfolgreich mit.
„Sophie und ich“ - Theaterbesuch der 10. Klassen
54
Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen und 8 Begleitpersonen besuchten am
Abend des 12.02.14 in den Kammerspielen RD das 2-Frau-Stück „Sophie und ich“.
Vor Beginn hatten wir noch die Möglichkeit, die von der HeLa-Foto-AG gezeigte
Ausstellung „Widerstand“ zu besuchen.
Sehr
kurzweilig und mit gezieltem Technikeinsatz begleitet, gaben uns die beiden
Schauspielerinnen Nina Mohr und Katrin Schlomm einen Einblick in die Zeit von
Sophie Scholl (Weiße Rose) und Traudel Junge (Hitlers Sekretärin).
„In ‚Sophie
und ich’ tauschen sich die beiden nun in einer imaginären Begegnung aus: über
Menschenbilder, gesellschaftliches Engagement, die nationalsozialistischen
Gräueltaten zwischen 1933 und 1945 und über die persönliche Verantwortung, die
jeder Mensch für die Gesellschaft, in der er lebt, trägt“ (SH-Landestheater).
Die beiden fast gleichaltrigen Frauen sind sich nie begegnet und verwoben wie auf der Bühne war beider Leben nicht.
Die beiden fast gleichaltrigen Frauen sind sich nie begegnet und verwoben wie auf der Bühne war beider Leben nicht.
Für uns
Zuschauer wurde aber sehr deutlich, was sie empfunden haben können - damals.
Tags darauf
konnten wir uns, auch mit Hilfe des Materials, welches uns von der Theaterpädagogin
Frau Wolf vorher zugesandt worden war, nochmals mit dem Stück auseinandersetzen.
Wir waren uns
einig:
Ein brisantes Thema ist uns sehr nachvollziehbar nahe gebracht worden - eine Bühne ist eben etwas ganz Besonderes!
Ein brisantes Thema ist uns sehr nachvollziehbar nahe gebracht worden - eine Bühne ist eben etwas ganz Besonderes!
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